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17 July 2020

Nichts ist unmöglich? Nein! Aber alles ist möglich!

Dagmar Mackett
Written by Dagmar Mackett Global Development Director

Ich hoffe, ich habe Sie jetzt nicht verwirrt. Und möglicherweise sagen Sie jetzt, daß es sich hierbei um ein und dieselbe Sache handelt. Nun, ich würde argumentieren, daß dem nicht so ist. Zugegebenermaßen, beides wird wahrscheinlich mit der gleichen Absicht benutzt. Bei genauerer, bewußter Betrachtung erweisen sich diese beiden Parolen jedoch als ziemlich ungleiche Geschwister, die völlig unterschiedliche Konnotationen projizieren. Der Teufel steckt schließlich im feinen Detail der Semantik.

 

Ich arbeite schon viele Jahre in der Kommunikationsbranche, und weiß, dass eine sorgfältige Wortwahl, sowie das volle Verständnis der Bedeutung bei jedweder Kommunikation von entscheidender Wichtigkeit sind. Lassen Sie uns doch daher beide Leitsätze mal genauer anschauen.

 

"Alles" bezeichnet etwas, das frei und grenzenlos ist, einbeziehend und inklusive. Es ist gleichbedeutend mit Gelegenheit und Wahlmöglichkeit. Stimmt’s? "Nichts" hingegen deutet auf einen Mangel, oder gar auf eine völlige Leere hin, auf etwas, das nicht vorhanden ist. Es kann so negative Gefühle hervorrufen, denn es ist etwas, das man nicht haben kann. Es lässt sich daher nicht leugnen, daß die beiden Wörter sehr unterschiedlich sind, ja, sie sind sogar das diametrale Gegenteil voneinander: volles Glas im Vergleich zu leerem Glas.

 

Full_glass_empty_glass_different_perspectives

 

Bevor Sie jetzt “Kontext!” in die Richtung Ihres Computers schreien: ich weiß, daß hier noch zwei andere Worte mit reinspielen: möglich und unmöglich. Ok, schauen wir uns diese beiden auch mal an.

 

“Möglich” bedeutet realisierbar, erreichbar, glaubwürdig. Richtig?

“Unmöglich” hingegen wird als “ausgeschlossen”, “undenkbar”, “unhaltbar”, gar “anstößig” beschrieben. Sie müssen zugeben, daß etwas, das erreichbar ist, die attraktivere Option zu sein scheint als die ausgeschlossene Alternative.

 

Aber, so mögen Sie weiter argumentieren, eine doppelte Verneinung wie in "nichts ist unmöglich" ist ja letztlich ein Positiv, genau so, wie zwei Minuszeichen ein Plus ergeben. Einfache Mathematik! Stimmt. Aber der menschliche Verstand ist ein eigenwilliges Ding. Er ist in der Lage, die feinsten semantischen Nuancen aufzugreifen und auszuwerten, lange bevor Ihr Bewusstsein es bemerkt (wenn es das überhaupt tut). In einem Fall wie diesem, in dem Sie glauben, das Gleiche zu sagen, einerseits mit einem doppelten Positiv in "Alles ist möglich" und andererseits mit einem doppelten Negativ in "Nichts ist unmöglich", welche der beiden - Hand aufs Herz – ruft letztlich ein positiveres Gefühl hervor? Eben.

 

Sprache ist eben nicht wie Mathematik, nicht immer so logisch und viel, viel emotionaler. Und Worte sind nicht nur aneinandergereihte Buchstaben, sondern Ausdruck von Einstellung und Haltung: ein Indikator dafür, wie man eventuell in bestimmten Situationen denkt und handelt.

 

Wenn ich also grenzenlose Möglichkeiten beschreiben möchte, dann ziehe ich ehrlich gesagt die "Alles ist möglich"-Variante ihrem doppelt negativen Geschwisterchen vor. Weil sie Positivität, Spannung und Leidenschaft ausstrahlt. “Alles ist möglich” ist etwas, das man an die große Glocke hängen möchte, während man "nichts ist unmöglich"vielleicht eher nur hinter vorgehaltener Hand flüstert.

 

Warum sinniere ich überhaupt darüber? Nun, ich hatte kürzlich ein Gespräch mit einem Geschäftsmann, der mir plötzlich und unvermittelt sagte: "Mir gefällt der Slogan Ihres Unternehmens: "Anything’s Possible". Unserer ist genau gleich: "Nichts ist unmöglich". Er sprach mit solcher Begeisterung, daß ich es nichts über’s Herz brachte, ihm den kleinen Unterschied zu erklären.

 

"Anything’s Possible" ist nicht nur einfach unser "Slogan". Es ist viel mehr unser Versprechen - an unsere Kunden und an uns selbst. Parolen und Slogans - oder eben "Versprechen" - können wichtige Ergänzungen zu Firmennamen oder Logos sein. Sie können Ihrem Zielpublikum in einem Atemzug über das Verantwortungsgefühl und die Haltung Ihrer Organisation informieren. Deshalb ist es so wichtig, die semantischen Implikationen eines jeden Wortes sorgfältig zu berücksichtigen. Wie bei allem in der Kommunikation, sollte man gut darüber nachdenken, wie sich die Zielgruppe fühlen soll, und dann die Worte dementsprechend sorgfältig auswählen.

 

Als ich über meine relative neue, globale Rolle bei DRPG nachdachte, wurde mir plötzlich klar, daß sich “Anything’s Possible” mühelos in alle möglichen Sprachen übersetzen läßt. Und es hat überall dieselbe Bedeutung, auf dieselbe, doppelt positive Weise. Deshalb erhebe ich mein volles Glas auf Optionen, Lösungen und unbegrenzte Möglichkeiten. Denn in den letzten 40 Jahren haben wir tatsächlich gezeigt, dass alles möglich ist. Oder wie meine internationalen Kollegen sagen:

 

Anything’s Possible - Alles ist möglich - Alles ist mogelijk - Allt är möjligt - Tout est possible - Tutto è possible - Todo es possible - Tudo é possível - Jebkas ir iespējams - Mae unrhyw beth yn bosib - Chochote kinachowezekana - Все возможно - Всичко е възмож - کچھ بھی ممکن ہے - 一切皆有可能  - ਕੁਝ ਵੀ ਸੰਭਵ ਹੈ ਹੈ

 

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