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17 July 2020

5 Technologietrends für Kommunikatoren 2020

Callum Gill
Written by Callum Gill Head of Insight & Innovation

Digitale Transformation

 

Die digitale Transformation steht als Thema schon seit Jahren im Raum. In großen Unternehmen wie auch dem Mittelstand und bis hin zu kleinen Start-Ups beschäftigen sich ganze Teams damit, den Prozess der Digitalisierung voranzutreiben. Allerdings gibt es hinreichende Beweise dafür, daß etwa 84% dieser Anstrengungen nicht von Erfolg gekrönt sind. Grund hierfür sind oft unzureichende Ressourcen, das Fehlen des richtigen Know-Hows und auch der Widerwille, sich mit externen Faktoren, die hierbei eine wesentliche Rolle spielen, gedanklich einzulassen.

2020 könnte endlich das Jahr des digitalen Durchbruchs werden, denn wir haben genau die Schnittstelle erlangt, an der weder Mitarbeiter noch Kunden halbherzige, ineffiziente digitale Systeme akzeptieren. Jetzt, da viele digitale Kommunikationstechnologien endlich den Reifestatus erreicht haben, wird es plötzlich mehr und mehr Firmen geben, die die digitale Erlebniswelt so richtig für sich entdecken. Dies wird zu einer neuen Erwartungshaltung bei den Zielpublika führen und viele Nichtannehmerfirmen zwingen, in effektive digitale Lösungen für die Zukunft zu investieren. Und schnell. AR, VR und AI werden alle Teil einer neuen digitalen Normalität, und die Firmen, die zuallererst ihre analogen Fesseln abschütteln, werden die wirklichen Gewinner der digitalen Transformation sein.

 

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Virtuelle Präsenz

 

2020 könnte das Jahr sein, in dem die VR Technologie ihre Fähigkeiten, die Events- und Arbeitswelt auf ein neues Niveau zu heben unter Beweis stellen kann. So zum Beispiel zog Facebook seine nur 2-Jahre alte VR App “Spaces” ganz sang- und klanglos aus dem Verkehr, um sie mit einem angeblich besseren, all-umfassenden VR Erlebnis “Horizon” zu ersetzen.

Wenn man sich dann andere VR rising stars wie Decentraland, sowie das stetige AR Mapping unserer gesamten Welt vor Augen führt (siehe Mirrorwold), wird klar, daß wir bald viele Organisation sehen werden, die ihre VR Strategien endlich definieren oder sogar voll implementieren. Die Ankündigung, daß die nächste Version des Online-Spieles Half-Life mit seiner fast schon fanatischen Gefolgschaft ausschliesslich VR sein wird, deutet darauf hin, daß wir es mit schnell wachsenden externen Erwartungen bezüglich VR zu tun haben. Auch wenn man das Microsoft Holo-Lens und sein “Holo-Portation” Konzept in Betracht zieht, versteht man, daß hier ein globales VR Umfeld gedeiht, das in alle Bereiche unseres Lebens – beruflich wie privat - hineinreichen wird.

 

Das Zusammenwirken der AR Welten

 

Neu ist sie nicht, die Augmented Reality, aber ihr derzeitiges Ansehen ist es schon. Wir haben jetzt den Punkt erreicht, wo AR als Thema regelmäßig aufgetischt wird, wenn es z.B. um Marketing Kampagnen geht. Sie ist ein integraler Bestandteil bei Live Veranstaltungen, und Apple Chef Tim Cook hat sogar verlauten lassen, daß er das iPhone viel mehr als AR Gerät sieht, als als traditionelles Handy.

Was wir im nächsten Jahr erwarten können ist ein jenseits alles Verständlichen Zusammenschluss all jener diversen AR Welten, die derzeit in den stillen Hinterkammern geduldig gebaut werden. So entstehen ganze Infrastukturen für Großstädte, Marketing Networks werden kreiert und sogar spezifische Lösungen wie das Mapping von Gewerbeimmobilien, das über freie Zimmer in Hotels informiert, einfach indem man einen AR Scan der Fenster vornimmt. Dieses Vernetzten der derzeit separaten AR Welten durch eine einzige Plattform ist die Zukunft von AR. Zunächst mal werden wir aber AR Kooperationen sehen, ein Cross-Selling über verschiedene virtuelle Kanäle und konsistentere Anwendung von AR durch Konsumenten.

 

Die Vorhersage, daß 5G unvorhersagbar sein wird

 

5G ist live. Derzeit ist es nur in einigen wenigen Gegenden verfügbar, aber es wird nach und nach überall eingeführt werden, über Grenzen hinweg. Bislang drehte sich die 5G Diskussion zumeist darum, ob man nun einen Film in Sekundenschnelle auf sein Handy herunterladen kann, und warum das denn überhaupt gut sei.

Dies ist natürlich nur die Spitze des Eisberges. 5G kann so viel mehr. Wir wissen, daß ohne 5G stadtweites, autonomes Fahren nur Wunschdenken bleiben würde. Wir wissen, daß mit 5G die Smart Cities endlich eine Realität werden, die unser Leben und unsere Arbeit grundlegend verändern wird.

Was wir aber (noch) nicht sagen können, ist welche Plattformen, Hilfsmittel und Produkte durch 5G entstehen werden. 3G brachte die Revolution der digitalen Inhalte. 4G war verantwortlich für die Gig-Economy. Beide wurden erst voraussagbar, als Developer und Unternehmer das Potential erhöhter Signalstärke verstanden. Und genau so wird es Innovationen ermöglicht durch 5G geben, die wir momentan noch nicht vorhersehen können.

 

Eine Crowdsource Zukunft

 

Die unbequeme Wahrheit über die Automatisierung und aufkeimenden AI Technologien ist, daß beide Arbeitsstellen kosten werden. Es sei erstmal dahingestellt, ob die Verantwortung für diesen wirtschaftlichen Wandel von veralteten hin zu neuen Möglichkeiten den Regierungen oder aber den Unternehmen zufällt; diese Debatte wird wohl noch Jahre andauern. Aber eines ist sicher: wenn wir diesen unaufhaltsamen Wandel nicht von Anfang an richtig angehen, dann wird dies zu sozialen Unruhen führen.

Eine Sache, die uns helfen kann, den Wandel geschickt herbeizuführen, ist die einfache Crowdsourcing Plattform. Man kennt sie ja eher für die Spendensammlung oder um in Start-ups zu investieren. Allerdings wird sie auch immer mehr dafür genutzt, das richtige Know-How zu finden. Unsere eigenen Umfragen zeigen, daß es immer mehr Leute gibt, die so “Mikro-Diplome” in Nischenleistungen wie z.B. AI und autonomer Flugnavigation erwerben. Diese Individuen werden dann perfekt platziert sein, um ihre Dienste in bares Geld umzumünzen. Man stelle sich vor: wenn nur 10% aller Facebook-Nutzer 10 Cent in einen Crowdsourcing Fond einzahlen würden, dann könnte man genug Development Know-How sammeln, um in wenigen Monaten eine komplett werbefreie Facebook Version zu erstellen.

Die Macht, die diese Technologie hat, die Talentgewinnung und Produktentwicklung nicht nur zu beeinflussen sondern gar zu ändern ist einfach unglaublich. Dabei ist anzunehmen, daß sie sich zuerst in der technologischen Branche durchsetzten wird, bevor sie für die breite Masse zugänglich wird.

 

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